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Unsere Geschichte

 

"Ein Meilenstein in der Altenhilfe"

 

Sozialstation Augsburg Hochzoll Friedberg und Umgebung feierte 25-jähriges Jubiläum - Zeitzeugen berichteten vom Werden, Wachsen und Gedeihen der erfolgreichen Einrichtung.

 

Seit 25 Jahren ist die Sozialstation Augsburg Hochzoll Friedberg und Umgebung ein Garant dafür, dass Senioren und kranke Menschen auch zuhause gut versorgt und gepflegt werden. Helfen hat hier Tradition - gleichermaßen hat sich das gemeinnützige Unternehmen stets weiterentwickelt, sodass es auch für die Zukunft gut aufgestellt ist. Die Sozialstation, ihr Team und das Leistungsspektrum sind mit den Aufgaben gewachsen, sie hat sich interreligiös und interkommunal geöffnet, so dass sie heute der größte Anbieter für ambulante Pflege in der Region ist.

 

Gegründet wurde die Sozialstation 1990 - auf der Basis der Kranken- und Altenpflegevereine der Pfarrei "Heilig Geist" und der Pfarrei "Zu den hl. Zwölf Aposteln" in Hochzoll. Damals standen für die ambulante Pflege im Stadtteil vier Schwestern und eine Verwaltungskraft zur Verfügung - 25 Jahre später sind es knapp 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichermaßen wurde auch der Fuhrpark vergrößert: anfangs gab es ein Fahrzeug, inzwischen sind es 30. Im vergangenen Vierteljahrhundert ist die gemeinnützige Einrichtung laufend gewachsen und hat sich beständig weiterentwickelt. Heute ist sie der größte Anbieter für ambulante Pflege in der Region. Einen großen Beitrag zu diesem Erfolgsprojekt hat Anneliese Wenzel geleistet, die, nachdem sie die Sozialstation 25 Jahre lang geleitet hat, im Frühjahr in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die Menschen und Ihre Bedürfnisse standen bei ihr stets im Fokus, gleichzeitg gelang es ihr aber auch, die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung nicht aus den Augen zu verlieren.

So wurde der Wirkungskreis ebenso wie das Leistungsspektrum der Sozialstation beständig erweitert und an den Bedarf pflegebedürftiger Menschen sowie deren Anghörigen angepasst.

Neben der ambulanten Pflege hat die Einrichtung schon 1991 - als erste überhaupt in Augsburg - einen Kurs für pflegende Angehörige angeboten, der sich bis heute jedes Jahr sehr großer Nachfrage erfreut, sodass es neben dem üblichen Seminar im Herbst künftig auch eines im Frühjahr geben wird. Darüber hinaus ergänzten nach und nach die Betreuung Demenzkranker und der Service Essen auf Rädern die Leistungen. Im weiteren wurde die Fachberatung für Senioren von der Stadt Augsburg hier angesiedelt und seit kurzem bietet die Wohnraumberatung der Sozialstation Unterstützung dabei, wie sich die Wohnsituation den Bedürfnissen pflegbedürftiger Menschen anpassen lässt.

Neben vielen Leistungen war auch der Zusammenschluss mit der evangelischen Sozialstation zu einer nunmehr ökumenischen ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Entwicklung. Seit dem 01.07.2011 ist die Sozialstation sowohl dem Caritasverband als auch dem Diakonischen Werk angeschlossen.

Mit der Eingliederung der Ambulanten Pflege der Sozialstation Friedberg wurden 2013 nochmals die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft dieser leistungsstarken Institution gestellt. Rund 430 Patienten werden nun in den Augsburger Stadtteilen Hochzoll, Herrenbach und Spickel sowie in Friedberg versorgt und gepflegt. Die Größe des gemeinnützigen Unternehmens stellt sicher, dass sich Patienten und Angehörige auch künftig auf das Team der Sozialstation und ihre Leistungen verlassen können.

Dafür setzt sich Gudrun Jansen, die die Sozialstation seit April leitet, täglich ein. Ihr liegt es besonders am Herzen, auf die Bedürfnisse der Patienten und Angehörigen einzugehen und genau hinzusehen, wo, wann und wie Hilfe benötigt wird. Dem Motto "Wir sind da, wenn Sie uns brauchen" fühlt sich die Geschäftsführerin auch künftig verpflichtet. "Mir ist es wichtig, dass wir Zeit für die uns anvertrauten Senioren und Kranken finden", betont sie. Eine Herausforderung sieht Gudrun Jansen in der zunehmenden Einsamkeit im Alter. "Wir leben in einer Zeit, in der Familien heute oft durch große Entfernungen voneinander getrennt sind. Darunter leiden besonders unsere Senioren, die, wenn sie nicht mehr mobil sind, viel alleine sind". Mit großem Engagement widmet sich Gudrun Jansen deshalb dem Aufbau von Netzwerken, um der Einsamkeit entgegenzuwirken. Auch so kann Helfen aussehen.